Nach wie vor stehen wir mitten in der „Corona-Zeit“ und nach wie vor stehen wir auch mitten in der Osterzeit, die ja bekanntlich 50 Tage umfasst und bis Pfingsten (das Wort Pfingsten kommt vom griechischen „Fünfzig“= „pentecoste“) andauert.
Was ich nicht sehen kann, das kann ich nicht glauben!
Davon war ich mein ganzes Leben lang überzeugt, nur was ich mit eigenen Augen sehen konnte, mit meinen Sinnen erfassen konnte, das hielt ich auch für wahr und echt!
Ich hätte mich nicht mehr täuschen können!
Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten.
Man muss Feste feiern, wie sie fallen.
In dieser Woche trifft dieser Satz auch mich ganz persönlich, denn da stehen Feste an, schöne Gelegenheiten, die ich sonst anders oder größer feiern würde.
Es ist eine besondere Zeit, die wir momentan durchleben. Wir können nicht mehr frei bestimmen, wie wir unsere Freizeit gerne verbringen würden.
Von manchen Menschen höre ich in den Tagen der Beschränkungen, dass sie sich wenig nützlich vorkommen. Andere können so viel und sie selber meinen, im Vergleich nur wenige Fähigkeiten zu haben.
Heute hätte die Schule wieder angefangen – nach den Osterferien, nach der „Corona-Pause“.
Heute hätte der Alltag wieder anfangen können – wenn nicht immer noch alles anders ist als erwartet.
Sehen Sie sich das Video des Gottesdienstes zum 2. Sonntag der Osterzeit an.
Video zum ungläubigen Thomas für Kinder
An diesem Wochenende steht der „Weiße Sonntag“ im liturgischen Kalender - jener Sonntag, an dem traditionell und zu „normalen Zeiten“ in vielen Gemeinden die Erstkommunionkinder zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen.